Voice-Guide für die Landesgartenschau
Ein interaktiver Voice-Guide in Echtzeit, der Besucher über das Gelände begleitet: Orientierung, Wege, Stationen, Programm und Hintergründe – per Gespräch. Der Guide gibt klare Infos, leitet sicher durchs Gelände und bleibt auch in lebendiger Umgebung verständlich. Er funktioniert in bis zu 70 Sprachen und macht den Besuch für Gäste aus vielen Ländern zugänglich.
Besucherführung · Inhalte · Betrieb
Der digitale Voice-Guide für die Landesgartenschau
Der Guide begleitet Gäste per Gespräch: Orientierung, Wege, Stationen, Programm, Botanik und Hintergründe – ohne komplizierte Menüs. Die Interaktion ist für den Einsatz im öffentlichen Raum ausgelegt: kurze Fragen, klare Anweisungen, Bestätigungsschritte und verlässliche Antworten.
1) Orientierung & Startpunkt
Der Guide bringt Besucher schnell „ins Laufen“: Er klärt den aktuellen Startpunkt über wenige, klare Fragen und führt dann Schritt für Schritt zum Ziel – verständlich, kurz und wiederholbar.
2) Dialog statt App-Menüs
Gäste sagen einfach, was sie wollen („Ich möchte zum Stadtstrand“). Der Guide klärt 1–2 Dinge, gibt dann kurze Schritte und wartet auf Bestätigung, bevor es weitergeht – wie ein Begleiter vor Ort.
3) Inhalte, die das Gelände aufwerten
Der Guide ist nicht nur Navigation: Er erklärt Gestaltung, Pflanzen, Orte, Geschichten und Highlights – in kurzen, passenden Häppchen, damit der Besuch mehr Tiefe bekommt, ohne zu überfrachten.
4) Programm & Service verlässlich verfügbar
Programm, Öffnungszeiten, Hinweise und kurzfristige Änderungen werden konsistent gepflegt, damit Aussagen stabil und nachvollziehbar sind – auch bei Aktualisierungen im Tagesverlauf.
5) Mehrsprachig & barrierearm gedacht
Sprache ist die niedrigste Hürde: Gäste können direkt sprechen. Kurze Sätze, klare Richtungen und einfache Rückfragen machen die Führung auch bei Trubel oder Unsicherheit nutzbar.
6) Verlässlicher Rahmen im Live-Betrieb
Klare Regeln für Tonalität, Kürze und Umgang mit Unsicherheit sorgen für konsistente Nutzererfahrung – auch bei „schwierigen“ Fragen oder unklaren Situationen auf dem Gelände.
Daten · Planstand · Zuarbeit
Was wir benötigen, damit der Guide präzise wird
Die Qualität der Besucherführung steht und fällt mit eindeutigen Bezeichnungen, klaren Punkten im Gelände und einem konsistenten Wegenetz. Je sauberer diese Daten vorliegen, desto weniger Rückfragen braucht der Guide – und desto stabiler läuft der Pilot.
1) Planstand + Legende/Index
Ein Übersichtsplan mit eindeutigen IDs/Kürzeln sowie ein Index, der jede ID 1:1 in offizielle Klarnamen auflöst (inkl. Planstand/Datum).
2) Klar benennbare Orientierungspunkte
Kurze, klare Beschreibungen markanter Punkte/Objekte (sichtbar, unterscheidbar, eindeutig benennbar), damit der Guide Orientierung sicher abgleichen kann.
3) Wegenetz & Gehzeiten
Welche Punkte sind direkt verbunden? Grobe Gehzeiten (Minuten) zwischen Schlüsselstationen sowie Hinweise zur Wegbeschaffenheit (z. B. Asphalt/Schotter/Rasen), wichtig für geeignete Routen.
4) Entscheidungspunkte & Leitsystem
Weggabelungen/Kreuzungen mit eindeutigen Hinweisen: Was ist in welcher Richtung sichtbar? Falls vorhanden: Grundlagen zur Beschilderung, damit der Guide darauf verweisen kann.
Optional · Qualität · Betrieb
Optional: Bausteine für stabilen Live-Betrieb
Diese Bausteine sind für den Pilot nicht alle zwingend, erklären aber den Weg von einer guten Demo zu einem verlässlichen Einsatz: Inhalts-Pflege, Freigaben, visuelle Begleitung und eine schlanke Evaluationsschleife.
Visuelle Begleitung
Zu ausgewählten Inhalten können passende Bilder/Infokarten eingeblendet werden (z. B. Pflanzen, Kunstwerke, Orientierungspunkte).
Redaktions-Workflow
Klare Zuständigkeiten für Texte, Öffnungszeiten, Hinweise, Programm – mit Versionierung und kurzen Freigabewegen.
Qualitätsregeln
Sprachstil, Kürze, Umgang mit Unsicherheit und Konsistenzregeln – für eine einheitliche Nutzererfahrung.
Barrierearme Routen
Markierung geeigneter Wege (Belag/Steigung/Engstellen) und klare Hinweise, damit Routen wirklich hilfreich sind.
Wirkungsnachweis (leichtgewichtig)
Häufige Ziele, typische Fragen, Abbruchstellen – als Grundlage für schnelle Verbesserungen im laufenden Betrieb.
Website-Einbindung / Startpunkte
Ein klarer Einstiegspunkt auf der Website (und optional vor Ort via QR), damit Gäste ohne App-Installation starten können.
Typische Einsatzsituationen
Pilot: Ablauf in drei Schritten
Der Pilot ist erfolgreich, wenn wenige Kern-Szenarien sauber funktionieren: Einstieg, Wegeführung, Programm/Service und stabile Inhaltsqualität. Danach wird iteriert.
Datenpakete & Zuständigkeiten
Planstand/Index, Orientierungspunkte, Wegenetz, Entscheidungspunkte. Dazu: Verantwortlichkeiten und Abnahme-Kriterien.
Inhalte & Dialogführung
Aufbereitung der Texte/Infos in kurze, sprechbare Bausteine. Dialogfluss: kurze Fragen, klare Schritte, Bestätigungsschleifen.
Vor-Ort-Test & Nachschärfung
Test mit echten Laufwegen (Trubel, Wetter, Abzweige). Auswertung: Unklarheiten, Abbrüche, fehlende Punkte – dann nachschärfen.